Sternbild - Großer Bär

Großer Bär

Eines der bekanntesten Sternbilder der nördlichen Himmelsphäre ist der Große Bär (lateinisch Ursa Maior, korrekt übersetzt bedeutet es größere Bärin).
Im deutschen Sprachraum werden die hellsten Sterne dieses Sternbildes auch als Großer Wagen bezeichnet.

 

Das Sternbild Großer Bär ist das wohl bekannteste Sternbild am nächtlichen Himmel der nördlichen Halbkugel.
Der größte Teil des Sternbildes ist von Deutschland aus ganzjährig sichtbar, das bedeutet, es ist zirkumpolar.
Der schon angesprochene Wagen wird von den sieben hellsten Sternen im Großen Bären gebildet, ein ebenfalls sehr bekanntes Sternbild.
Die Sterne Alioth, Mizar und Benetnasch bilden die Deichsel des Wagens und die Sterne Megrez, Phekda, Merak und Dubhe den eigentlichen Kasten des Wagens.
Der Große Wagen ist ein sogenanntes Teilsternbild und wird deshalb auch als Asterismus bezeichnet.
Es ist lediglich ein charakteristisches Muster am Himmel, welches jedoch nicht als Sternbild gilt.
Mit Hilfe des Großen Wagens kann man den Polarstern und damit den nördlichen Himmelspol leicht finden.
Verlängert man die gedachte Verbindungslinie zwischen den beiden hellen hinteren Sternen des Großen Wagen (Merak und Dubhe über dessen "Hinterachse") um etwa das Fünffache, gelangt man fast direkt zum Polarstern (die Linie geht etwa eineinhalb Monddurchmesser daran vorbei).
Auf dieser Linie befinden sich keine weiteren hellen Sterne bis zum Polarstern.

 

Wenn man sich das Sternbild des Großen Bären betrachtet wird man feststellen, dass der Große Wagen eigentlich der hintere Teil des Großen Bären ist.
Die Sterne welche die deichsel bilden, sind beim Großen Bären der Schwanz.

 

Bekannt ist auch der Stern Mizar ( Ursae Maioris, am Knick der Deichsel des Wagens) der mit seinem unscheinbaren Begleiter Alkor ein optisches Doppelsternsystem bildet, welches auch als Reiterlein oder Augenprüfer bezeichnet wird.

 

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